Freitag, 28. Oktober 2016

NÄHE - von Ludwig Uhland






NÄHE

von Ludwig Uhland (1787-1847)



Ich tret` in deinen Garten; 
Wo, Süße, weilst du heut? 
Nur Schmetterlinge flattern 
Durch diese Einsamkeit. 
Doch wie in bunter Fülle 
Hier deine Beete stehn! 
Und mit den Blumendüften 
Die Weste mich umwehn! 


Ich fühle dich mir nahe, 
Die Einsamkeit belebt; 
Wie über seinen Welten 
Der Unsichtbare schwebt.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen